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23.11.2017
Unser geschenkter Name
Unser "geschenkter" Name

Die Leichtathletik Gemeinschaft Donatus trägt ihren Namen nach dem bevorzugten Trainingsgelände:
dem Rekultivierungsgebiet der ehemaligen Braunkohlegrube und Brikettfabrik Donatus
(https://de.wikipedia.org/wiki/Grube_Donatus).

Diese wiederum wurden nach dem Familienheiligen, dem heiligen Donatus, des ersten Grubenbesitzers Friedrich Doinet benannt.
(http://www.wisoveg.de/euskirchen/hkalender/64donatus.html)

Der Heilige war Heerführer in einer wichtigen Schlacht (166 n. Chr.) im Römischen Reich unter Kaiser Marc Aurel.  
Seine christliche Mutter hatte wegen der schweren Erkrankung ihres Mannes nicht mehr mit einem Kind gerechnet
und nannte das unerwartete Baby daher Donatus ("Der Geschenkte").

Eine andere Erzählung erklärt den Namen mit der "Schenkung" der Reliquien durch Papst Innozenz X an die Jesuiten von Münstereifel im Jahre 1652, wo die Reliquien bis heute in der Jesuitenkirche ruhen und verehrt werden.
Die Verehrung des heiligen Donatus als Wetterheiliger gegen Unwetter, Blitzschlag, Hagel und Feuersbrunst wurde von den Jesuiten befördert, um damit die teilweise wilden und alkoholisierten nächtlichen Hagelprozessionen abzulösen, die in der Eifel noch gefeiert wurden. Viele Glocken in der Eifel sind als Wetterglocken dem hl. Donatus geweiht.

Es war Brauch, dass beim Aufziehen eines Gewitters diese Donatusglocken geläutet wurden, um den Heiligen zur Abwendung drohenden Unheils zu bitten. Solche "Abwehrhandlungen" sind schon vorchristlich bezeugt.

Interessanterweise wird heutzutage zum Hagelschutz für Obstplantagen mit dem "Hagelschießen" auch wieder viel Krach gemacht - angeblich aus rein physikalisch-meterologischen Gründen.
Vieles von dem oben genannten passt auch zu unserem Verein, der LG Donatus Erftstadt e. V.. Was genau,  sei dem Spürsinn des geneigten Lesers überlassen ...


 
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